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Was sind die wichtigsten Cross-Browser Techniken?Schon bei der Entwicklung von Webseiten kann man einige grundsätzliche Dinge beachten, die einem später Test und Pflege wesentlich erleichtern. Tipp 1: Geschwätzig seinWenn ein Tabellenelement mittig ausgerichtet werden soll, dann sollte man das dem Browser auch sagen. Was bei einem Browser per Default so ist, kann bei einem anderen ganz anders sein. Je mehr Anweisungen der HTML-Code enthält, desto weniger Eigenmächtigkeiten kann sich der Browser erlauben. Ein anderes typisches Beispiel ist die Hintergrundfarbe einer Seite: Der Defaultwert hat sich in vergangenen Versionswechseln schon einmal verändert und mit einem Schlag sahen Tausende von Webseiten gar nicht mehr so elegant aus. Das gleiche gilt für Cascading Style Sheets. So verlangt insbesondere Netscape 4.x die Angabe einer bestimmten Schrift nicht nur pauschal fürs BODY-Tag (obwohl die Schrift an alle enthaltenen Tags vererbt werden müsste), sondern in jedem Tag, das in der gewünschten Schrift angezeigt werden soll. Tipp 2: Früh testen, oft testenEin bestimmtes Layout mag in dem Browser gut aussehen, mit dem man es ausprobiert hat. Bevor man sich aber darauf festlegt, sollte man es auch in anderen Browsern ausprobieren. Hat man erst einmal viele Seiten erstellt und stellt dann fest, dass sie in einem anderen Browser mehr als bescheiden aussehen, kann das extrem frustrierend sein! Zum ernsthaften Testen empfehle ich folgende Browser:
Wer die Möglichkeit hat, sollte außerdem auch auf anderen Plattformen testen. Auf verschiedenen Plattformen verhalten sich auch Browser mit identischer Versionsnummer unterschiedlich. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die Masse der Internetnutzer den Microsoft Internet Explorer benutzt - auf Grund der Firmenpolitik sogar in einer nicht ganz veralteten Version. Die große Alternative ist noch immer Netscape 4.x, zumal der AOL-Browser darauf basierte. Beim Netscape Navigator muss man auch mit veralteten Version rechnen. Netscape 6.x und damit Mozilla ist noch eine Randerscheinung, ebenso Opera, aber man kann damit rechnen, dass beide an Bedeutung gewinnen werden. Generell machen jedoch die neuen Browser die kleinsten Probleme, da sie die W3C-Standards immer besser und vollständiger unterstützen. Dennoch ist es imemr wieder erstaunlich festzustellen, welche Bandbreite diese Unterstützung haben kann. Mehr Kopfzerbrechen machen da schon ältere Versionen, weswegen sie aber um so wichtiger für Tests sind. Quellen für ältere Browser-Versionen sind bei den Webadressen verzeichnet. Der Netscape Navigator kann problemlos in mehreren Versionen installiert und getrennt getestet werden. Der Internet Explorer ermöglicht das leider nicht. Es gibt lediglich beim Upgrade von Version 4.0 auf Version 5.0 die Möglichkeit, einen "Kompatibilitätsmodus" zu wählen, der erlaubt, dass man beide Versionen auf einem Rechner benutzen kann. In den neueren Versionen hat Microsoft diese Idee leider wieder fallenlassen, so dass man theoretisch je zu testende Version einen eigene Windows-Installation benötigt. Tipp 3: Möglichst flexibel entwerfenNicht nur der oft zitierte Low-End-User mit einem 640x480 Bildschirm kann einem das ganze Design verderben. Auch absolute Power-User können für Überraschungen sorgen - z.B. wenn sie an einem 23-Zoll-Bildschirm arbeiten und erwarten, dass die Website auch bei der entsprechend hohen Auflösung nicht links oben in der Ecke klebt oder Texte unleserlich über den ganzen Bildschirm verteilt werden. Auch unterschiedliche Schriftgrößen können zu ungeplantem Textfluss führen. Eine gute Seite ist so entworfen, dass sie das nicht aus der Bahn wirft und auch in Extremfällen zumindest noch verwendbar bleibt. Mehr hierzu im nächsten Abschnitt!
© 2001 Metin Savignano
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